SPD Wendlingen

Ortsvereinsvorsitzender moderiert 2. Zukunftslabor von AG60plus und Jusos

Allgemein

Unter dem Titel „Vermögensschere schließen! Wirtschaftlich vernünftig, sozial gerecht, politisch machbar?!“ hatten die SPD-Senioren im Kreisverband Esslingen gemeinsam mit der regionalen Jugendorganisation der Sozialdemokraten zu einer Diskussion eingeladen.

Moderiert von dem Wendlinger Ortsvereins- und Juso-Kreisvorsitzenden Simon Bürkle und dem Nürtinger Stadt- und Kreisrat Michael Medla debattierten Eberhard Hausmann, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbandes, Max Czipf, Jugendgewerkschaftssekretär der IG Metall, Beat Baumgärtner von Rotaract und Sven Simon vom Forum Zukunftsfähiges Nürtingen über Auswirkungen und Lösungsmöglichkeiten. 

Eindrücklich schilderte dabei Eberhard Hausmann, wie sich die Lage bei der Diakonie verschärft habe. Immer mehr Menschen kämen in die Tafelläden und immer mehr junge Familien seien auf finanzielle Hilfen angewiesen. „Die zunehmende Ungleichheit erzeugt gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme, sie erhöht die Armut, soziale- und politische Teilhabe schwinden und die Lebenszufriedenheit nimmt ab. All dies kann Zündstoff für soziale Konflikte sein.“, fasste Simon Bürkle die Ausgangssituation zusammen.

Auch wenn es unterschiedliche Meinungen gab, wie diese Vermögensscheere bekämpft werden kann, stimmten alle Podiumsteilnehmer überein das Thema stärker in den Fokus zu stellen. Gewerkschaft und Sozialdemokraten waren sich einig das bei stagnierenden Reallöhnen, sinkendem Rentenniveau, prekären Arbeitsverhältnissen, wie Leih- und Zeitarbeit und der Bekämpfung von Steuerflucht mehr getan werden müsse.