Die SPD Fraktion Wendlingen am Neckar kritisiert die Umsetzung der Grundsteuerrefort in Baden-Württemberg
Der Blick auf den aktuellen Steuerbescheid bedeutet für viele Grundstückseigentümer in Wendlingen am Neckar eine böse Überraschung. Dies haben jedoch nicht die Stadtverwaltung oder der Gemeinderat zu verantworten. „Die Landesregierung hat es sich 2020 mit dem Gesetz zur Landes-Grundsteuer zu einfach gemacht“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende Ansgar Lottermann. „Der Sonderweg, für den sich Grün-Schwarz entschieden hat, kommt einigen Bürgerinnen und Bürgern teuer zu stehen.“
„Das Modell der Landesregierung orientiert sich ausschließlich an der Grundstücksfläche“, erklärt Lottermann. „Dabei sollte es gerade in Baden-Württemberg eine Rolle spielen, ob auf der gleich großen Grundstücksfläche eine Villa oder ein Einfamilienhaus steht – oder ob es sich um eine Wohnbebauung oder einen größeren Vorgarten handelt“, betont Lottermann. „Mietern und Eigentümern drohen so ungerechtfertigte Mehrbelastungen.“
Die Wendlinger SPD-Fraktion plädiert daher auch in Baden-Württemberg für ein wertabhängiges Modell wie im Bund, das Wert, Alter und Zustand des Gebäudes einbezieht.