Im sehr bewegten Jahr 1968 beschloss Martin Hoffmann, gemeinsam mit einigen Freunden, der Phalanx der CSU-Dominanz in Krumbach (Schwaben) etwas entgegen zu setzen. In dieser politisch damals dunkelschwarzen Landschaft wollte er gemeinsam mit einigen Freunden aktiv beweisen, dass es selbst dort junge Menschen mit sozialdemokratischen Überzeugungen gibt. Sie gründeten als ersten Schritt eine JUSO-Gruppe und im Jahre 1971 folgte dann konsequenterweise der Eintritt in die SPD.
Im Zuge der Dikussion um einen Abriss und Neubau oder Sanierung der historischen Kanonenbrücke über die Lauter ein Leserbrief von Michael Gruber, Schatzmeister des SPD-Ortsvereins Wendlingen:
Zum Artikel der Nürtinger Zeitung vom 21.10. : Was geschieht mit der Kanonenbrücke?
Bei der Diskussion über den Umgang mit der Kanonenbrücke vermisse ich die angemessene Würdigung ihrer Geschichte. Ich war selbst in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt zugegen, und wunderte mich darüber, die Notwendigkeit der Sanierung rein wirtschaftlich zu betrachten.
Nachdem sich die Wendlinger Sozialdemokraten im vergangenen Jahr bereits ein Bild von den Bauarbeiten an der Bahnsteighalle des zukünftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs gemacht hatten, stand in diesem Jahr eine Besichtigung des Albvorlandtunnels auf dem Programm. Quasi vor der eigenen Haustür informierten sich die Wendlinger SPD sowie weitere interessierte Bürger und Bürgerinnen bei einer exklusiven Führung über den Baufortschritt dieses Mega-Projektes, dass auch in Wendlingen gewaltige Dimensionen hat.
Über zwanzig Jahre führte der Kassier Horst Gerstenberger die Finanzen des SPD-Ortsvereins Wendlingen, bevor er sein Amt bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Wendlinger Sozialdemokraten am 22. Juli zur Verfügung stellte. Für sein langjähriges und stets gewissenhaftes Wirken, ohne das eine Parteiarbeit nicht möglich ist, bedankte sich der Kassenprüfer Sigfried Bauer stellvertretend für den gesamten Ortsverein bei ihm für seine Arbeit. Außerdem überreichte ihm der Vorsitzende der Wendlinger Sozialdemokraten Simon Bürkle für seinen „Parteiruhestand“ einen großen Geschenkkorb. Bei der anschließenden Nachwahl wurde Michael Gruber als neuer Kassier gewählt und tritt jetzt in die großen Fußstapfen seines Vorgängers.
Die SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Esslingen Argyri Paraschaki und der Bundestagsabgeordnete Nils Schmid hatten gemeinsam mit dem SPD-Kreisverband Esslingen zum Wahlkampfauftakt nach Wendlingen eingeladen. Als Redner hatten sie niemand geringeren als den Minister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil gewinnen können, der mit viel Zeit im Gepäck für einen kurzweiligen Abend sorgte. Rund 200 Besucherinnen und Besucher, unter Ihnen natürlich auch Bürgermeister Steffen Weigel und der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Kenner, konnten die jüngst neu gewählten SPD-Kreisvorsitzenden Barbara Fröhlich und Simon Bürkle begrüßen.